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©1996-2012
managerSeminare Verlags GmbH

Sie befinden sich hier: Startseite | Dynamik in Gruppen

Stahl, Eberhard
Dynamik in Gruppen
Handbuch der Gruppenleitung
Dynamik in Gruppen

Neuauflage Medienart: Buch

3. Auflage 2012, 416 S., geb.

Sowohl privat als auch beruflich entscheidet ein konstruktiver Umgang mit unseren Mitmenschen über unser persönliches Wohlergehen und den Erfolg im Beruf. Eberhard Stahl erläutert kompetent und kurzweilig sowie anhand vieler Beispiele, nach welchen Mustern sich Gruppenmitglieder zusammenschließen, wie sie sich als Gruppe entwickeln und gegenseitig beeinflussen und wie Konflikte sinnvoll gelöst werden können. Gezielte Hinweise für Gruppencoachs ergänzen die vollständig aktualisierte Neuauflage. Hilfreich für alle, die als Vorgesetzte, Lehrer oder in der Rolle des Supervisors und Coachs Leitungsfunktionen in Gruppen übernehmen.

Preis: 44,95 EUR

Best-Nr.: tb-6533 | Verkaufsrang: 263
Themengebiete: Trainingsgrundlagen, Lerntransfer, Moderation
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Coaching, Erfinden, Führungskraft, Gruppenführung, Konfliktintervention, Lerntransfer, Moderationsmethode, Trainingsgrundlagen, Trainingspraxis

Inhaltsverzeichnis "Dynamik in Gruppen"

Teil I Die Triebkräfte

1 Die Gruppe als Ort, ein Ziel zu erreichen
1.1 Der persönliche Zielpool
1.2 Der Zielpool der Gruppe
1.3 Der Gruppenvertrag

2 Die Evolution des Gruppenvertrags
2.1 Zwei Rahmenbedingungen:
Chaos und Selbstorganisation
2.1.1 Der Gruppenzielpool – ein chaotisches System
2.1.2 Der Gruppenzielpool – ein sich selbst
organisierendes System
2.2 Das Prinzip der Evolution
2.3 Der evolutionäre Viertakt
2.3.1 Die vier Taktschläge im einzelnen
2.3.2 Der Viertakt als Diagnoseinstrument
2.3.3 Der Gruppencoach als Katalysator
des evolutionären Kreislaufs
2.3.4 Die Evolutionsfähigkeit von Gruppen
2.3.5 Die Ideologie des Guten Willens

3 Die Beschaffenheit der Ziele
3.1 Die Transparenz von Zielen
3.1.1 Die Öffentlichkeit von Zielen
3.1.2 Die Wählbarkeit von Zielen
3.2 Vier Typen von Zielen
3.2.1 Wählbare, öffentliche Ziele
3.2.2 Wählbare, nicht-öffentliche Ziele
3.2.3 Gesetzte, öffentliche Ziele
3.2.4 Gesetzte, nicht-öffentliche Ziele


Teil II Der Prozess

4 Gruppenentwicklung – nach dem erweiterten TUCKMAN-Modell
4.1 Die Phasen des Gruppenprozesses
4.1.1 Forming: Sicherheit und Abgrenzung
in der Gründungsphase
4.1.2 Storming: Unterschiedliche Zielvorstellungen
und Konflikt in der Streitphase
4.1.3 Norming: Kompromiss und Entscheidung
in der Vertragsphase
4.1.4 Performing: Leistung und Bewährung in der Arbeitsphase
4.1.5 Re-Forming: Bilanz und Veränderung
in der Orientierungsphase
4.2 Die Phasenabfolge im Gruppenalltag
4.2.1 Schnelldurchfahrten,Umwegstrecken,Abkürzungen
4.2.2 Das „Verklumpen“ von Phasen
4.2.3 Das Auseinanderziehen von Phasen
4.2.4 Teamentwicklung als Phasenprüfung
4.3 Modelleinschränkungen in der Wirklichkeit
4.3.1 Fließende Phasenübergänge
4.3.2 Themenspezifische Ungleichzeitigkeit von Phasen
4.3.3 Unvollständigkeit
4.3.4 Unterschwelligkeit des Phasendurchlaufs
4.3.5 Wahl des Zeithorizonts für die Phasenbetrachtung
4.3.6 Selbstähnlichkeit
4.3.7 Variabler Zeitbedarf

5 Die Gründungsphase: Forming
5.1 Die Gruppe im Forming
5.1.1 Die Stunde Null
5.1.2 Offizielle Ziele als sachliche Ausgangspunkte
5.1.3 Konventionen als zwischenmenschlicher Ausgangspunkt
5.1.4 Die Konventionsstruktur – das Produkt des Formings
5.2 Die Einzelnen im Forming
5.2.1 Unbestimmtheit der Anfangssituation
5.2.2 Nährboden für Übertragungsphänomene
5.2.3 Ankommen im Hier und Jetzt
5.3 Komplikationen im Forming
5.3.1 Zerfall der Gruppe durch unklare offizielle Ziele
5.3.2 Blockade bei der Aufstellung von Konventionen
5.3.3 Unterschiedliche Sicherheitsbedürfnisse innerhalb der Gruppe
5.3.4 Überhastetes und überdehntes Forming
5.4 Das Gruppenklima im Forming
5.4.1 Wirkungsorientierung und Konformität
5.4.2 Arbeiten im Forming
5.5 Interventionsansätze im Forming
5.5.1 Gewissheit vermitteln
5.5.2 Wahrheit der Situation veröffentlichen
5.5.3 Konflikte verschieben
5.5.4 Scheu und Zurückhaltung akzeptieren

6 Die Streitphase: Storming
6.1 Die Gruppe im Storming
6.1.1 Vom Gemeinsamen zum Trennenden
6.1.2 Die Konfliktstruktur
6.1.3 Amplifikation der Spannungen
6.1.4 Vorbeugendes und störungsbezogenes Storming
6.2 Die Einzelnen im Storming
6.2.1 Individualität wird sichtbar
6.2.2 Angst im Storming
6.2.3 Angst vor dem Storming
6.3 Komplikationen im Storming
6.3.1 Der rechte Zeitpunkt
6.3.2 Das rechte Thema
6.3.3 Die rechte Haltung
6.3.4 Der rechte gruppendynamische Ort
6.3.5 Die rechte Konsequenz
6.3.6 Konstruktives Storming
6.4 Das Gruppenklima im Storming
6.4.1 Wetterleuchten
6.4.2 Gewitter
6.4.3 Tiefdruck
6.5 Interventionsansätze im Storming
6.5.1 Dem Raum geben, was im Raum ist
6.5.2 Dem einen Rahmen geben, was sich Bahn bricht
6.5.3 Die Verkraftbarkeit im Auge behalten
6.5.4 Das Ende finden

7 Die Vertragsphase: Norming
7.1 Die Gruppe im Norming
7.1.1 Vom Trennenden zum Überbrückenden
7.1.2 Die Vereinbarungsstruktur
7.1.3 Selektion der „überlebensfähigen“ gemeinsamen Ziele
7.2 Die Einzelnen im Norming
7.2.1 Erwartungssicherheit
7.2.2 Fragen im Norming
7.3 Komplikationen im Norming
7.3.1 Regeln und Metaregeln
7.3.2 Stormingüberhänge
7.3.3 Widerstand
7.3.4 Normingtabus
7.4 Das Gruppenklima im Norming
7.4.1 Erleichterung
7.4.2 Versöhnung
7.5 Interventionsansätze im Norming
7.5.1 Norming einleiten
7.5.2 Struktur vorgeben
7.5.3 Komplikationen bearbeiten
7.5.4 Tragfähige Regeln vereinbaren
7.5.5 Norming beenden
7.5.6 Gruppenbilanz ermöglichen

8 Die Arbeitsphase: Performing
8.1 Die Gruppe im Performing
8.1.1 „Endlich wird gearbeitet!“
8.1.2 Die Kooperationsstruktur
8.1.3 Restabilisierung
8.1.4 Variation im Performing
8.1.5 Dauer des Performings
8.2 Die Einzelnen im Performing
8.3 Komplikationen im Performing
8.3.1 Prozessdefizite
8.3.2 Versagensangst
8.3.3 Katastrophen
8.3.4 Aktionismus
8.4 Das Gruppenklima im Performing
8.5 Interventionsansätze im Performing
8.5.1 Zurückhaltung
8.5.2 Re-Forming einleiten

9 Die Orientierungsphase: Re-Forming
9.1 Die Gruppe im Re-Forming
9.1.1 Vom Erfahrungenmachen zum Erfahrungenauswerten
9.1.2 Die Bilanzen der Einzelnen
9.1.3 Die Bilanzstruktur
9.1.4 Variation der Ziele
9.1.5 Umgehen des Re-Formings
9.2 Die Einzelnen im Re-Forming
9.2.1 Wieder zu sich finden
9.2.2 Unbestimmtheit,Unsicherheit, Phantasien
9.2.3 Einander neu begegnen
9.2.4 Für sich einstehen
9.3 Komplikationen im Re-Forming
9.3.1 Hast
9.3.2 Vermeidung
9.3.3 Verflachen
9.3.4 Verengen
9.4 Das Gruppenklima im Re-Forming
9.4.1 Anspannung
9.4.2 Beklemmendes Schweigen
9.4.3 Vermeidungsklima
9.4.4 Laues Klima
9.4.5 Hektisches Klima
9.4.6 Austauschklima
9.5 Interventionsansätze im Re-Forming
9.5.1 Dem Re-Forming einen Rahmen geben
9.5.2 Ein Austauschklima schaffen
9.5.3 Das Eis brechen
9.5.4 In die Breite gehen
9.5.5 Engführung
9.5.6 Interventionen im Überblick – Die Morgenrunde


Teil III Die Struktur

10 Dimensionen der Gruppenstruktur
10.1 Das Riemann-Thomann-Kreuz
10.2 Charakterstruktur und seelische Dynamik
10.2.1 Die Ausgangssituation:Abgegrenztheit und Berechenbarkeit
10.2.2 Vier Typen
10.2.3 Seelische Heimatgebiete
10.3 Beziehungsstruktur und -dynamik
10.3.1 Komplementäre Gegenbewegung
10.3.2 Polarisierung und Teufelskreis
10.3.3 Die Antriebsdynami
10.3.4 Entpolarisierung

11 Das Gruppenfeld
11.1 Gruppenvertrag und Gruppenfeld
11.1.1 Das Riemann-Thomann-Kreuz als Gruppenkompass
11.1.2 Das Feld der Gruppe
11.2 Vier Gruppenfeldtypen
11.2.1 „Gemeinschaft“
11.2.2 „Truppe“
11.2.3 „Team“
11.2.4 „Haufen“
11.2.5 Übergänge und Mischtypen
11.3 Das Aufgabenprofil
11.3.1 Die Güte des Gruppenfeldes
11.3.2 Die Anforderungen der Aufgabe
11.4 Anpassung
11.4.1 Umgang mit Anpassungsdruck
11.4.2 Chancen und Risiken der Akkomodation des Gruppenfeldes
11.5 Der Coach im Anpassungsprozess
11.5.1 Notar, nicht Missionar des Veränderungsdrucks
11.5.2 Die Idealisierungsfalle

12 Themen im Gruppenfeld
12.1 Die thematische Landkarte
12.1.1 Vom Kompass zur Landkarte
12.1.2 Themen als Zwickmühlen
12.1.3 Themen im Wertequadrat
12.1.4 Routenplanung
12.2 Themenbearbeitung
12.2.1 Themen als Graviationszentren
12.2.2 Bewusstheit herstellen
12.2.3 Ein Thema anregen

13 Rollen im Gruppenfeld
13.1 Rollen vereinfachen das Geschehen
13.1.1 Rollen stiften Identität
13.1.2 Rollen machen die Kommunikation berechenbar
13.1.3 Rollen stabilisieren das Gruppenfeld
13.1.4 Rollenträger geben thematische Orientierung
13.2 Rollenverteilung im Gruppenfeld
13.2.1 Zwei Aspekte des Rollengeschehens
13.2.2 Rollenverteilung als Symptomatik
13.3 Psychologische Rollen
13.3.1 Rollen in einer Schulklasse
13.3.2 Psychologische Rollen als Thementräger
13.3.3 Wie werden psychologische Rollen vergeben?
13.4 Gruppendynamische Rollen
13.4.1 Gruppendynamische und materielle Macht
13.4.2 Vier gruppendynamische Hauptrollen
13.4.3 Neurotische Rollenvergabe durch die Gruppe
13.4.4 Neurotische Rollenübernahme durch Einzelne

Teil IV Die Praxis
14 Gründung und Entwicklung einer Familienberatungsstelle
14.1 Falldarstellung
14.1.1 Die Beteiligten
14.1.2 Die Arbeitsgemeinschaft
14.1.3 Das Studienkollektiv
14.1.4 Die Projektgruppe
14.1.5 Die freien Stellen
14.1.6 Das Kollegium in der Blüte
14.1.7 Die Krise
14.1.8 Die Erben
14.2 Die Interpretation
14.2.1 Die Vorgeschichte
14.2.2 Das Forming: Protest
14.2.3 Das Feld: Team-Gemeinschaft
14.2.4 Re-Forming, Storming,Norming
14.2.5 Ein verschlepptes Storming
14.2.6 Performing
14.2.7 Assimilation
14.2.8 Destruktives Storming und Auflösung
14.2.9 Fazit

15 Das Kommunikationstraining
15.1 Falldarstellung
15.1.1 Der Auftrag
15.1.2 Die Seminargruppe
15.1.3 Der Seminarbeginn
15.1.4 Festgefahren
15.1.5 Nichts geht mehr!
15.1.6 Der Eklat
15.2 Die Interpretation
15.2.1 Diadochenkämpfe im Schatten des Re-Formings
15.2.2 Forming: Die (Un-)Wahrheit der Situation
15.2.3 Das Feld
15.2.4 Eine feldfremde Aufgabe
15.2.5 Destruktives Storming
15.2.6 Performing ohne Norming
15.2.7 Ein rechtes Thema
15.2.8 Ein mäßig gelungenes Performing
15.2.9 Prognose
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